Über mich und mein Schaffen

Adelheid Louise Koch 


 

1958 in Luzern geboren, Schul- und Ausbildungszeit in Wolhusen, Willisau, Hitzkirch und Zürich.

 

Mehrere Jahre Lehrerin in den Kantonen LU, AG und VS. Dabei legte ich den Fokus neben den Lerninhalten insbesondere auf Friedensabeit, auf gewaltfreie Kommunikation. Quer zum ursprünglich erlernten Beruf als Primarlehrerin arbeitete ich auch einige Jahre als Sekretärin für den Berufsverband der Hotel- und Restaurantangestellten sowie als Redaktorin für die Zeitschrift „Das Einfamilienhaus“.

 

Drei erwachsene Töchter. Seit 2010 wohnhaft in Beinwil am See.


 

Vielseitige Interessen: Botanik, Religionswissenschaften, Philosophie, Theologie, Literatur, Poesie in all ihren Erscheinungsformen, Kunstgeschichte, Naturmedizin.

 

Die enge Verbindung zur Natur, zur Landschaft und den Pflanzen, war und ist eine tragende Säule meines Lebens. Seit ich denken kann, fasziniert mich die Welt der Pflanzen. Schon als kleines Kind habe ich von überall her Blumen und Sträucher heimgeschleppt und ein Herbarium gestaltet. In der Natur erfahre ich mich eins mit der Mannigfaltigkeit aller Wesen.

 

Das Malen von Pflanzen ermöglicht mir nicht nur ein Sehen, sondern ein Schauen. Einen tiefen und ganzheitlichen Blick auf die belebte Natur. Die dabei verwendete Maltechnik habe ich mir – als überzeugte Autodidaktin – selber beigebracht. „Durch Fehler lernt man“ – das ist wohl in den meisten Lebensbereichen, nicht nur beim Malen, so.

 

Was mir wichtig ist: Die Würde eines jeden Menschen in seinem eigentlichen So-Sein und die daraus resultierende Achtung gegenüber Andersdenkenden sowie das Vermeiden von Urteilen.

 

Mit meinen Gedichten möchte ich der Seele der Natur eine Stimme geben und gleichzeitig das eigene Berührt-Sein als Dialog darstellen.

 

Oder wie ich das Leben von Blütenköpfen in den letzten zwei Zeilen eines Gedichtes ausdrückte:

 

„…windumfangen lassen sie sich tragen,

in ihrem blossen Sein enden alle Fragen.“